Botulinum hat sich zum Standard der Therapie „dynamischer“ Falten im oberen Gesichtbereich erhoben.

Dr. L. Kretzschmar ist zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumanwendungen  im Gesichtsbereich und Referent der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie (DGBT).

In der Zeitschrift "Focus" wurde er in den Jahren 2013 bis 2016 jeweils in der Liste der "Top Mediziner" Deutschlands für den Bereich "Botox & Filler" gelistet (Focus Sonderheft Gesundheit,  2013 bis 2016).


Sollten Sie Interesse an einer derartigen Faltentherapie haben, beraten wir Sie gerne individuell in unserer Sprechstunde. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Auf den folgenden Seiten haben wir die häufigsten Fragen und Antworten rund um die Faltenbehandlung mit Botulinum (Botox®) für Sie zusammengestellt.

 

1. Was ist Botulinum? Was ist Botox®?


Botulinum ist ein von Bakterien produziertes Eiweiß. Es kann heute gentechnologisch hergestellt werden. Man unterscheidet 6 Typen, von denen zwei medizinisch genutzt werden (Typ A und B). In der Literatur findet sich häufig die Abkürzung BTX. Im Handel wird Botulinum unter den Namen Botox® oder Vistabel®, Azzalure®oder Xeomin® vertrieben. 

 

2. Wie entstehen „dynamische“ Gesichtsfalten?


Im Gesicht entstehen mit der Zeit sog. „dynamische Falten“. Ursächlich hierfür ist die Muskelaktivität des Gesichtes
Beispiele: Hochziehen der Augenbrauen führt über Jahre zu Stirnfalten. Grimmig schauen oder geblendet werden kann Zornesfalten verursachen. Zusammenkneifen der Augen fördert die Entstehung von Krähenfüßen. Das Spitzen des Mundes oder Rauchen der Zigarette verursacht über Jahre Mund- und Oberlippenfältchen.


3. Was bewirkt Botulinum?


Wird Botulinumtoxin in einen Muskel gespritzt, so blockiert es dort gezielt die Impulsübertragung vom Nerven auf den Muskel. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Diesen Effekt nutzt man medizinisch bei krankhaften Muskelverspannungen.
Im kosmetischen Bereich wird Botulinum eingesetzt um Falten, die durch Muskelanspannung entstehen, verschwinden zu lassen oder ihrer Entstehung vorzubeugen. Beispiele hierfür sind die Zornesfalte zwischen den Augen, die Stirnfalten oder die sog. Krähenfüße oder Lachfältchen am Auge.


4. Wie wird Botulinum angewendet?


Botulinum wird mittels einer sehr feinen Kanüle in den Muskel gespritzt. Die Injektion ist kaum schmerzhaft und schnell durchführbar.


5. Welche Falten können behandelt werden?


Stirn-bzw. Sorgenfalten, Zornesfalten und Krähenfüße sind im Allgemeinen hervorragend zu behandeln, da sie durch Muskelaktivität entstehen (sog. „dynamische Falten“ durch Stirn runzeln, grimmig Gucken, geblendet werden etc.).
Muskelaktivitäten um den Mund herum und im Wangenbereich müssen selbstverständlich erhalten bleiben. Schließlich müssen Sie sprechen, essen und lachen können. Falten in diesen Regionen können lediglich unterstützend mit Botulinum therapiert werden. Meist kommen hier sog. Filler (z.B. Hyaluronsäure) zur Anwendung.
Falten im Halsbereich können nur eingeschränkt und wenig effektiv behandelt werden.
Ebenfalls kaum behandelbar sind Falten in Gesichtsregionen, deren Muskelaktivität erhalten bleiben muss (z.B. Mund- und Wangenbereich) oder Falten, an deren  Entstehung die Muskelaktivität keine Rolle spielt /(z.B. senkrechten Schlaf-Falten im Stirn- und Augenbereich).


6. Wann tritt der Botox®-Effekt ein und wie lange hält er an?  

Der muskelentspannende Effekt beginnt meist nach 3-5 Tagen. Bis zur maximalen Wirkung vergehen 1-2 Wochen.
Der Effekt hält im Allgemeinen 3-6 Monate an. Zur Aufrechterhaltung des Effektes muss Botulinum dann erneut angewendet werden.


7. Wirkt mein Gesicht danach maskenhaft?

Es dürfen selbstverständlich nur die Muskeln mit Botulinumtoxin behandelt werden, die an der Entstehung störender Gesichtsfalten beteiligt sind und „auf die man verzichten kann“, wie beispielsweise die Muskeln, die zu den „Zornesfalten“ führen. Muskeln, die zum Sprechen, Essen, Lachen etc. notwendig sind, müssen unbeeinflusst bleiben. Dann entsteht auch kein maskenhaftes Aussehen. Ziel ist immer ein natürliches Aussehen. Dies  hängt in erster Linie von der Erfahrung und Ausbildung des Behandlers ab.


8. Welche Nebenwirkungen können auftreten?

An der Injektionsstelle entstehen für wenige Minuten leichte Rötungen. Selten kann ein kleiner Bluterguss auftreten. Manchmal wird der zu behandelnde Muskel nicht vollständig getroffen, so dass nach 2 Wochen eine Nachinjektion erfolgen muss. In seltensten Fällen kann Botulinum vorübergehend Muskelfasern schwächen, die das Oberlid oder die Augenbrauen anheben helfen. Wegen des zeitlich begrenzten Botox®-Effektes kommt es jedoch immer innerhalb weniger Wochen zu vollständigen Rückbildung. Wir beraten Sie hinsichtlich evtl. Komplikationen eingehend bei Ihrem Besuch in unserer Praxis.


9. Was kostet die Botulinum-Therapie?


Der Preis richtet sich natürlich nach der Größe des zu behandelnden Areals. Im Gesichtsbereich liegt der Preis meist zwischen 200 und 450 Euro (inkl. MwSt.).