Botulinumtoxin hat sich zum Standard der Therapie „dynamischer“ Falten im oberen Gesichtbereich erhoben. Filler wie z.B. Hyaluronsäure können nicht annähernd vergleichbar gute kosmetische Ergebnisse erbringen, wie Botulinumtoxin (z.B. Botox®).
Dr. L. Kretzschmar ist zertifizierter Anwender für ästhetische Botulinumtoxinanwendungen im Gesichtsbereich und Referent der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie (DGBT).
Sollten Sie Interesse an einer derartigen Faltentherapie haben, beraten wir sie gerne individuell in unserer Sprechstunde. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.
Zur Vorab-Information haben wir auf den folgenden Seiten die häufigsten Fragen und Antworten rund um die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin (Botox®) für Sie zusammengestellt.
Fragen:
1. Was ist Botulinumtoxin? Was ist Botox®?
2. Wie entstehen „dynamische“ Gesichtsfalten?
3. Was bewirkt Botulinumtoxin?
4. Wie wird Botulinumtoxin angewendet?
5. Welche Falten können behandelt werden?
6. Wann tritt der Botox®-Effekt ein und wie lange hält er an?
7. Wirkt mein Gesicht danach maskenhaft?
8. Welche Nebenwirkungen können auftreten?
9. Was kostet die Botulinumtoxin-Therapie?
1. Was ist Botulinumtoxin? Was ist Botox®?
Botulinumtoxin ist ein von Bakterien produziertes Eiweiß. Es kann heute gentechnologisch hergestellt werden. Man unterscheidet 6 Typen, von denen zwei medizinisch genutzt werden (Typ A und B). In der Literatur findet sich häufig die Abkürzung BTX. Im Handel wird Botulinumtoxin unter den Namen Botox® oder Vistabel® vertrieben.
2. Wie entstehen „dynamische“ Gesichtsfalten?
Im Gesicht entstehen mit der Zeit sog. „dynamische Falten“. Hierunter versteht man Falten, die durch die Muskelaktivität des Gesichtes verursacht werden.
Beispiele: Hochziehen der Augenbrauen führt über Jahre zu Stirnfalten. Grimmig schauen oder geblendet werden kann Zornesfalten verursachen. Zusammenkneifen der Augen fördert die Entstehung von Krähenfüßen. Das Spitzen des Mundes oder Rauchen der Zigarette verursacht über Jahre Mund- und Oberlippenfältchen.
3. Was bewirkt Botulinumtoxin?
Wird Botulinumtoxin in einen Muskel gespritzt, so blockiert es dort gezielt die Impulsübertragung vom Nerven auf den Muskel. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Diesen Effekt nutzt man medizinisch bei krankhaften Muskelverspannungen.
Im kosmetischen Bereich wird Botulinumtoxin eingesetzt um Falten, die durch Muskelanspannung entstehen, verschwinden zu lassen oder ihrer Entstehung vorzubeugen. Beispiele hierfür sind die Zornesfalte zwischen den Augen, die Stirnfalten oder die sog. Krähenfüße.
4. Wie wird Botulinumtoxin angewendet?
Botulinumtoxin wird mittels einer sehr feinen Kanüle in den Muskel gespritzt. Die Injektion ist nicht, in wenigen Fällen gering schmerzhaft.
5. Welche Falten können behandelt werden?
Stirn-bzw. Sorgenfalten, Zornesfalten und Krähenfüße sind im Allgemeinen hervorragend zu behandeln, da sie durch Muskelaktivität entstehen (sog. „dynamische Falten“ durch Stirn runzeln, grimmig Gucken, geblendet werden etc.).
Muskelaktivitäten um den Mund herum und im Wangenbereich müssen selbstverständlich erhalten bleiben. Falten in diesen Regionen können lediglich unterstützend mit Botulinumtoxin therapiert werden. Meist kombiniert man hier mit sog. Fillern (z.B. Hyaluronsäure).
Bestimmte Falten im Halsbereich können ebenfalls behandelt werden.
Nicht oder schlecht behandelbar sind Falten in Gesichtsregionen, deren Muskelaktivität erhalten bleiben muss (z.B. Mund- und Wangenbereich) oder Falten, an deren Entstehung die Muskelaktivität keine Rolle spielt /(z.B. senkrechten Schlaf-Falten im Stirn- und Augenbereich).
6. Wann tritt der Botox®-Effekt ein und wie lange hält er an?
Der muskelentspannende Effekt beginnt meist nach 3-5 Tagen. Bis zur maximalen Wirkung vergehen 1-2 Wochen.
Der Effekt hält im Allgemeinen 3-7 Monate an. Zur Aufrechterhaltung des Effektes muss Botulinumtoxin dann erneut angewendet werden.
7. Wirkt mein Gesicht danach maskenhaft?
Es dürfen selbstverständlich nur die Muskeln mit Botulinumtoxin behandelt werden, die an der Entstehung störender Gesichtsfalten beteiligt sind und „auf die man verzichten kann“, wie beispielsweise die Muskeln, die zu den „Zornesfalten“ führen. Muskeln, die zum Sprechen, Essen, Lachen etc. notwendig sind, müssen unbeeinflusst bleiben. Dann entsteht kein maskenhaftes Aussehen. Ziel ist immer ein natürliches Aussehen. Natürlich hängt dies auch von der Erfahrung und Ausbildung des Behandlers ab.
8. Welche Nebenwirkungen können auftreten?
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An der Injektionsstelle entstehen für wenige Minuten leichte Rötungen.
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Selten kann ein kleiner Bluterguss auftreten.
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Manchmal wird der zu behandelnde Muskel nicht vollständig getroffen, so dass nach 2 Wochen eine Nachinjektion erfolgen muss.
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In geringen Fällen (< 1:500) kann Botulinumtoxin vorübergehend Muskelfasern schwächen, die das Oberlid oder die Augenbrauen anheben helfen. Wegen des zeitlich begrenzten Botox®-Effektes kommt es jedoch innerhalb weniger Wochen zu vollständigen Rückbildung.
Wir beraten Sie hinsichtlich evtl. Komplikationen eingehend bei Ihrem Besuch in unserer Praxis.
9. Was kostet die Botulinumtoxin-Therapie?
Der Preis richtet sich natürlich nach der Größe des zu behandelnden Areals. Im Gesichtsbereich liegt der Preis meist zwischen 200 und 400 Euro (zzgl. MwSt.).