Hautkrebs ist ein Oberbegriff für sämtliche Arten von Krebs an der Haut. Umgangssprachlich wird er oft gleichgesetzt mit dem schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom.
Es gibt aber auch noch den sog. weißen Hautkrebs (Basaliom, Spinaliom), den Hautkrebs der Lymphozyten (kutane Lymphome) sowie  seltene weitere Hautkrebsformen (z.B. Angiosarkome, Fibrosarkome). 

Das Maligne Melanom ist der agressivste und gefürchtetste Hautkrebs. Seine Häufigkeit beträgt in Mitteleuropa ca. 10 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner pro Jahr, in Australien liegt sie bei 30-45/100.000. Nach Angaben der Berliner Charité gibt es in Deutschland jährlich etwa 15.000 Fälle des malignen Melanoms. Etwas mehr als 2.000 Bundesbürger sterben daran. 

Der weiße Hautkrebs wird hauptsächlich durch UV-Licht ausgelöst und entwickelt sich entsprechend häufig im Gesicht. Er entwickelt so gut wie nie (Basaliom) oder eher spät (Spinaliom) Metastasen. Bestimmte Hautveränderungen können dem weißen Hautkrebs vorausgehen (aktinische Keratosen, M. Bowen). 

Während der schwarze Hautkrebs so früh wie möglich erkannt und dann unverzüglich operiert werden muss, können bestimmte Formen des weißen Hautkrebs auch ohne Operation, nämlich mittels photodynamischer Therapie, effektiv entfernt werden. 

Operative Eingriffe als auch die photodynamische Therapie werden von uns seit Jahren ambulant durchgeführt.

Sinnvoll und von den Fachgesellschaften empfohlen ist eine regelmäßige Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung beim Dermatologen.