Zum besseren Verständnis des Themas „Krampfadern und Krampfaderoperationen“ können Sie hier in Kürze wissenswertes und überraschendes zum Thema  „Venen“ erfahren.

 

  

1. Was sind Venen? 

Venen sind Blutadern, die das Blut zum Herzen zurückbringen. Arterien sind Blutadern, die das Blut aus dem Herzen heraustransportieren. Man nennt letztere auch Schlagadern, da sie pulsieren. Venen pulsieren nicht; das kann man schnell überprüfen, indem man den Finger tastend auf die Ellenbeugenvenen legt.

 

2. Wer ist der Venerologe? 

Der Venerologe ist der Spezialist für Geschlechtskrankheiten. Der Name leitet sich von Venus, der Göttin der Liebe ab. Und wer ist dann der Spezialist für Venenleiden? Das ist der Phlebologe!

 

3. Wie kommt das Blut aus den Beinvenen wieder zurück zum Herzen?

 

Es ist nicht das Pumpen des Herzens, welches dafür sorgt, dass das Blut beim stehenden Menschen zurückgelangt. Der Herzmuskel kann das Blut nur von sich wegpumpen. Im Stehen sorgen die Beinmuskeln dafür, dass das Blut zum Herzen zurückgepumpt wird. Unterstützt wird der Blutstrom durch Venenklappen, die das Blut wie ein Ventil nur nach oben passieren lassen. Im Liegen sorgen die Zwerchfellatmung (und auch der sog. Ventilebenenmechanismus des Herzens) für den Rückfluss.  

4. Welche Venenerkrankungen gibt es?

 

Venen können sich sackartig erweitern, quasi „ausleiern“. Dann nennt man sie Krampfadern (Varizen). Kleinste ausgeleierte Venen bezeichnet man als Besenreiser. Diese haben keinen Krankheitswert. Venen können sich entzünden; dann entsteht eine sog. Phlebitis. Das Blut in den Venen kann gerinnen. Das nennt man eine Thrombose.    

5. Können Venen verkalken?

 

Nur in seltensten Fällen bei seltenen Grunderkrankungen verkalken Venen. Häufig hingegen ist die Verkalkung von Arterien. Diese sog. Arteriosklerose tritt in Folge von Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin, Nikotinabusus, Diabetes etc. auf.